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25.02.2010

von G?nter

Lenkdrachen

Die ersten urkundlich nachgewiesenen, drachenähnlichen Fluggeräte stammten aus dem China des 5. Jahrhunderts v. Chr., wo sie hauptsächlich aus, mit Seide bespannten Bambusstäben bestanden. Man vermutet, daß sie sich durch buddhistische Mönche, die schon im 2. Jahrhundert v. Chr. Handel mit Papier betrieben, von dort aus über ganz Asien verbreiteten. Im europäischen Raum waren die Römer die erste, die bunt verzierte, drachengleiche Geräte zu besonderen Anlässen fliegen ließen. Die "echten" Drachen aber kamen erst im 16. Jahrhundert über holländische, portugiesische und englische Kaufleute nach Europa. Seit Beginn des 18. Jahrhunderts entdeckte man schließlich deren forschungstechnischen Möglichkeiten, besonders im meteorologischen Bereich, und zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde bereits mit dem Ziel experimentiert, mit einem Drachen einen Menschen in die Lüfte zu erheben. Neben dem typischen Segel- bzw. Kastendrachen gibt es verschiedene Arten von Drachen, wie z.B. den Mattendrachen, auch Airfoil, Parafoil oder Soft Kite genannt, der im Flug ein Flügelprofil ähnlich dem, eines Gleitschirmes entwickelt. Zugdrachen sind zwei-, vier- oder mehrleinige Mattendrachen, so genannte Tubekites, die für verschiedene spezielle Drachensportarten, wie das Kitesurfing verwendet werden. Weitere Lenkdrachen-Arten sind: Nasa Wing oder "Powerkite / Zugschirm", Rhombusdrachen und Indoor-Drachen, ultraleichte Lenkdrachen, die, aufgrund ihrer speziellen Bauweise unter Verwendung eines Carbongestänges und extrem leichtem Segeltuch, fast gar keinen Wind benötigen, um zu fliegen.

Indoor-Kiting kann deshalb auch in Sporthallen oder leerstehenden Fabrikhallen stattfinden.

09:46 Uhr 21.11.2010

Alan sagt:
Der Text regt auf jeden Fall zum Nachdenken an

17:52 Uhr 20.10.2010

Edmund sagt:
Jetzt verstehe ich das erst, ich bin genau Deiner Meinung!